Organisatorisches

Vorbereitungen

Frühesten 50 Tage vor der Einreise nach China sollte bei der chinesischen Botschaft oder den Konsulat ein ausgefülltes Antragsformular mit einem Passfoto sowie der Reisepass (6 Monate Gültig ab Einreisedatum) und eine Visumgebühr vorlegen. Das Visum kann persönlich oder durch Bevollmächtigte eingereicht werden.
Bei Einreise über Hongkong können Touristenvisa auch kurzfristig ausgestellt werden, und zwar beim CITS (China International Travel Service). Sie sind 30 Tage ab dem Tag der Einreise gültig und können in China zweimal um jeweils einen Monat verlängert werden. Zuständig sind diesbezüglich die Ausländerbüros des Amts für öffentliche Sicherheit, die es in jedem größeren Ort finden.

Informieren sollte man sich auf jeden Fall über die verschiedenen Formen von Versicherungspaketen, die angeboten werden. Schließlich soll aus dem Traum-Aufenthalt in China ja kein Alptraum werden.

Es gibt keine vorgeschrieben Impfungen. Wenn man jedoch aus einem Gebiet mit infektiösen Krankenheiten einreist müssen in der "Gesundheitserklärungsform" entsprechende Impfungen nachgewiesen werden. Empfehlenswert ist eine Schutzimpfung gegen Hepatitis, Malaria, Cholera und Typhus. Für die Reiseapotheke sollte man eine Sonnencreme, Pflaster, Magen-Darm Tabletten, Grippe-Tabletten, Wundsalbe und Schmerzmittel einpacken.

Eine Anschaffung, die im Vorfeld der Anreise gemacht werden sollte ist ein Adapter für die in China gebräuchliche Steckerform. Die allgemeine Stromspannung dort beträgt 220 Volt, in einigen 4-5 Sterne Hotels gibt es in den Bädern auch 110 Volt Steckdosen.

Anreise

Nach China reisen kann man am besten per Bahn oder Flugzeug. Die Bahn benötigt ca. 7 Tage von Berlin über Moskau. Der Grundpreis Moskau-Peking beträgt zwischen 300 und 400 Euro. Gebucht werden sollte mindestens 2 Monate im Voraus.

Die Preise für einen Flug liegen zwischen 700 und 900 Euro, mit Zwischenstopps kann man sogar noch günstiger weg kommen. Ins Innere der jeweiligen Stadt gelangt man entweder per Bahn, Fähre oder Anschlussflug.

Vor Ort

Chinas Währung ist der Renminbi (RMB), der gewöhnlich Yuan genannt wird. Zehn JIAO ergeben einen Yuan. Aktuell entsprechen 10 Yuan ungefähr 1 Euro. Wechselstellen der Bank of China gibt es in allen Hotels, Flughäfen und weiteren Zentren. Auch Internationale Kreditkarten werden in fast allen Hotels und Geschäften der größeren Städte akzeptiert. Zudem gibt es in China auch unzählige Geldautomaten, an denen man mit einer EC-Karte Geld abheben kann.

Bezüglich der Kommunikation mit den Daheimgebliebenen gibt es In großen Städten unzählige Internet-Cafes, in denen E-Mails empfangen und versenden werden können. Telefonieren kann man praktisch von überall. Und auch Telefonkarten für öffentliche Telefone (auch für Ferngespräche) gibt es an vielen Stellen. Meistens ist es allerdings vom Hotel aus billiger zu telefonieren. Wer ein Handy besitzt sollte auf die eventuelle anfallenden Roaminggebühren achten.

Bei Problemen, die man schwerlich selbst lösen kann sollte man sich an eine Botschaft wende. In Beijing gibt es Botschaften von allen europäischen Ländern und der EU. Konsulate befinden sich in verschiedenen großen Städten wie Shanghai, Guangdong, Chongqing und Hongkong.


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